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Der Erfolg des Modells hängt natürlich von der Bereitschaft der Mitglieder zu aktiver Mitarbeit ab. Die Community bietet dafür eigens gestaltete Rahmenbedingungen, die dies fördern. Die Eintrittsschwelle ist niedrig, das Investitionsrisiko gering, so dass die aktive Teilnahme für Unternehmen große Chancen bietet.
Faktor Zehn hat in der Organisation der Community keine bevorzugte Rolle. Jeder geeignete Anbieter von Dienstleistungen ist eingeladen, sich unter Anerkennung der Community-Prozesse an der Weiterentwicklung zu beteiligen.
Der Mitgliedsbeitrag dient lediglich zur Deckung der Kosten der Community, wie IT-Infrastruktur (Betrieb Web-Site, Release-System, Change-Management) und Organisation der Mitgliedertreffen. Er liegt typisch weit unter einer Lizenzgebühr für versicherungsfachliche Standardsoftware. Die Verwendung der Mitgliedsbeiträge wird in der Community transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Weiterentwicklungen der Software werden im Rahmen des Releaseprozesses unabhängig finanziert.
Für eine kommerzielle Nutzung ist eine Teilnahme an den Community Prozessen verpflichtend.
Auch besonders dringende Anforderungen können außerhalb des Releaseplans individuell beauftragt oder selbst entwickelt werden. Sollen dafür später jedoch die Vorteile der Community-basierten Entwicklung genutzt werden, so empfiehlt sich, die Entwicklung mit dem Komponentenverantwortlichen bzgl. Architektur und Schnittstellen abzustimmen.
Es besteht für alle Weiterentwicklungen die Option, sie individuell ergänzend zu den Community-Releaseständen zu entwickeln. Die Rechte an solchen Entwicklungen verbleiben im jeweiligen Unternehmen.
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